Lichttechnik
Film ohne Licht zeigt nichts. Aus diesem Grund ist die Lichttechnik für den Filmdreh unerlässlich. Egal ob auf Fotoemulsion oder Magnetaufzeichnung (Video), ein Film muss belichtet werden. Hierzu wird, je nach Genre - also ob Dokumentar oder Spielfilm -, auf die natürlichen Lichtverhältnisse eingewirkt - zum Beispiel Schatten aus den Gesichtern geleuchtet. Aber Lichttechnik bezieht sich nicht nur auf Beleuchtung, sondern auch auf die Bearbeitung des Filmmaterials selbst. Da es nachts naturgemäß kein oder nur wenig Licht gibt, ist es möglich diese Szenen bei Tag zu drehen und hinterher so zu verändern, dass sie wie nachts aussehen. Im Dokumentarbereich werden besonders empfindliche Filme verwendet und dann so verändert, dass die nächtlichen Vorgaenge aussehen, als geschehen sie am hellichten Tag.
Lichttechnik und Ton
Ton zeichnet nicht nur auf, er schneidet auch eine ganze Menge weg. Neben der Lichttechnik gilt die Tontechnik als eine tragende Säule im Filmwesen. Sie setzt Signale oder verdeutlicht kaum sichtbare Vorgänge. Außerdem ist der Ton in der Nachbearbeitung für die Geräusche und die Filmmusik verantwortlich, die an der richtigen Stelle in der richtigen Lautstärke zu hören sein sollen. Der Ton sorgt fuer die akustische Athmosphaere, die in einem Gebaeude anders sein muss als unter freiem Himmel, in einer Halle anders als in einer engen Kammer und in einer Stadt anders als auf dem Land.
Lichttechnik und Schnitt
Schnitt in der Filmtechnik bedeutet einerseits, die einzelnen takes in die richtige Reihenfolge zu bringen. Die verschiedenen Einstellungen werden oft mehrmals gedreht und nicht in der Reihenfolge, wie sie im Film gezeigt werden, sondern je nachdem, wie zum Beispiel die Drehorte oder Schauspieler verfügbar sind. Auch Ton- und Lichttechnik spielen hierbei eine Rolle Darüberhinaus legt der Schnitt fest, wie der Film aussieht. Man kann zwischen schnellen und sanften Schnitten unterscheiden. Der Schnitt sorgt für einen unterbewussten Eindruck vom Film. Deshalb sind beim Schnitt oft der Regisseur und in jedem Fall der Kameramann anwesend. Editing und Schnitt zusammen können deshalb auch laenger dauern als der Dreh selbst.